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  Bevölkerung

  Die Gemeinde zählt am 30. Juni 2005 1344 Einwohner, die dort ihren Hauptwohnsitz angemeldet haben. Die Ausdehnung beträgt 982 ha. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 136,86 Einwohner auf 1qkm, die Arbeitslosigkeit bei 8,17%.

  Kurzgeschichte der Gemeinde

  Die erste schriftliche Erwähnung der Gemeinde Krakovany stmm aus dem Jahr 1113, in der Urkunde der Zoborabtei wurde sie unter dem Namen CRACO geführt.  Um in der Geschichte zurückgehen zu können, muss man erwähnen, dass am 1.1.1944 zu Krakovany die Gemeinde Straze eingemeindet worden war. Die vereinten Gemeinden, Krakovany und Straze, hatten seit ihrer Entstehung, die schwer genau zu datieren ist, ihre eigene Geschichte und Vorgeschichte. Die Vorgeschichte hatte sich auf ihrem Gebiet  zu der Zeit abgespielt, als die Gemeinden ihre heutige Benennung noch nicht führten. Beide waren schon in der Steinzeit besiedelt worden. Obwohl in Straze Mammutknochen (2 Mio.- 8500 Jahre v.Chr.) und kürzlich auch Mammuthauzähne gefunden wurden, sind die Siedlungen in den beiden Gemeinden erst in der Jungsteinzeit (5000 – 280 v.Chr.) und weiter in der Bronzezeit und Eisenzeit entstanden. Zu den wertvollen Funden aus dem 1. Jahrhundert vor Chr. gehört die Töpferarbeit der Wirtschaftskeramik. Aus Straze stammen die wertvollsten Funde aus der jüngeren römischen Zeit (200 – 300 J. n.Chr.). Es wurden Fürstengräber mit reichhaltigem Inhalt bestehend aus silbernen und goldenen römischen Einfuhren gefunden. Es handelt sich um den bekannten Schatz von Straze, der damals für eine grosse Sensation in seiner Gegend verantwortlich war und aufgrund seiner Seltenheitein Bestandteil der Daueraustellung der Nationalen Schatzkammer ist. Die slawische Ansiedlung aus dem älteren Zeitraum (7. – 8. Jh. n.Chr.) wurde in die Gegend von Krakovany platziert, es besteht aber kein Grund daran zu zweifeln, dass die Lokalität Straze auch bei dieser Landnahme inbegriffen war. Diese Ansiedlung kann schon unseren ältesten slawischen Vorvätern zugeschrieben werden, von denen dieses Territorium während der grossen Völkerwanderung aufgrund des Freiwerdens nach dem Wegzug von Kelten und Germanen eingenommen wurde. Nach der Entstehung des ungarischen Staates wurde aller Boden nationalisiert. Ein Drittel gehörte dem König, ein Drittel stand den Gauzentren und den Burgen zur Verfügung und etwa ein Drittel besaß die Kirche. Straze war Königseigentum. Es wurde in der ältesten Kündigungsschrift aus dem Jahr 1113 als „Villa Spectaculi“- die Wachgemeinde, erwähnt und als Grenzpunkt der zoborischen Besitztümer aufgeführt. Das Mittelalter dieser beiden Gemeinden verlief nach den Attributen, die ihnen seit ihrer Entstehung gegeben worden waren, in einer etwas modifizierten Gestalt. Straze wandelte sich in eine wichtige Mautgebührstelle, die auf einer  Kreuzung in Richtung auf Neustadt an der Waag lag. Von der Wichtigkeit der Mautgebühr zeugt auch, dass Oponicky, später der Landesherr von Straze, für die Gemeinde im Jahr 1421 die Erlaubnis zum Bau eines Holzdorfes oder einer Steinfestung auf einer erhabenen Stelle bekam. Es wäre interessant das Rätsel des alten, im 18.Jh. eingestürzten Kirchenbaus in Krakovany durch eine archäologische Untersuchung zu lösen.  Er musste aus dem 11. Jh. hervorgehen, als noch keine Bautechnologie entwickelt worden war, anders als z.B. im 13 Jh. aus dem der Kirchenbau in Straze stammt, der seine ursprüngliche Gestalt bis heute bewahrt hat.

   Am Ende des 19. Jh., aber vorwiegend an der Wende zum 20.Jh., hat das Volksschaffen in allen Formen begonnen sich auf neue Weise – durch organisierte Gesellschaftsformen durchzusetzen. Die bedeutendsten Aktivitäten im Bereich der Kultur wurden sowohl markant durch das Sakralschaffen und die Sakralthematik als auch durch die Aktivitäten der jungen Priester, die in der Gemeinde tätig waren, beeinflusst. So entstanden allmählich die Bündnisse des Dilettantentheaters, der Folkloreensembles und der Blasmusik, deren Darstellungsniveau mit professionellen Gruppen vergleichbar war und ist. Nicht zufällig ist unsere Gemeinde auch in der Gegenwart durch ihre hervorragende Ergebnisse im Bereich der Werbung und der Aufrechthaltung der Folklore, der ursprünglichen Traditionen und Sitten und auch der Verbreitung von Kultur sowohl unter Einheimischen als auch unter ausländischen Gästen bekannt.

  Kulturdenkmäler

  Die St.- Galkirche,die in der zweiten Hälfte des 14. Jh. gebaut worde war, die St.- Nikolauskirche, die Kurie, die Einfriedungsmauer an der St.- Galkirche, die Wassermühle in Straze, die Grabsteine und die Heiligenbildwerke, die auf verschiedenen Plätzen in der Gemeinde stehen.

  Industrie und Ausbau

  Die Gemeinde Krakovany wurde sowohl für inländische als auch für ausländische Investoren zu einer sehr interessanten Destination. Dank ihrer günstigen Lage (8km von der Autobahn entfernt, direkte Bahnverbindung) haben sich in den letzten zwei Jahren etwa 10 Firmen für den Betriebsaufbau entschieden. Von den schon durchgeführten sind zu erwähnen die britisch-amerikanische Kompanie Wabash ltd. sowie die heimische AGE GmbH. Im Gebietsplan der Gemeinde wurden 3 Industriezonen geschaffen, die allmählich von Investoren angenommen werden.

Außer Industrieentwicklung wurde auch ein umfangreicher Aufbau von Familienhäusern geplant, wobei der erste Abschnitt in diesem Jahr geöffnet wird. Es werden die Grundstücke, die im Gemeindeeigentum sind, verkauft, der Aufbau an anderen Stellen hängt vom Willen der Eigentümer der Privatgrundstücke und von der Zugänglichkeit der Versorgungseinrichtungen ab.

  Infrastruktur 

  Die Gemeinde wird voll mit Elektrizität (im März wurde weiteres Trafohaus eingerichtet, das einen weiteren Ausbau ermöglicht) und Gas versorgt, es steht eine Wasserrohrleitung in der TAVOS-Verwaltung zur Verfügung. Das Kanalisationsnetz wird gerade gebaut. Realisiert wurde schon der Bau eines Teils des Sammelkanals SK 1, die Pumpenanlage und die Druckrohrleitung, die in die Abwasserkläranlage ausmündet. Der Kanalisationsaufbau wird nach dem Erhalt von finanziellen Mitteln aus dem Strukturfonds der EU fortgeführt. Die entworfene Kanalisation für Abwasserbeseitigung wird mit ihrer Kapazität auch dem nach einem gebilligten Gebietsplan geplante Bevölkerungszuwachs standhalten. In der Gemeinde besteht die Möglichkeit sich an das örtliche Kabelfernsehen anzuschließen, zugänglich sind auch viele Abwandlungen des Hochgeschwindigkeitsinternets  (DSL, drahtloses WiFi, mobiles Hochgeschwindigkeitsnetz, oder EDGE).

  Zukunft der Gemeinde

  In einem wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsplan, der auch unter Beteiligung der Gemeindebewohner genehmigt wurde, setzte die Gemeinde mehrere strategische Zielpunkte und Prioritäten fest. Von den Wichtigsten erwähnen wir: die Herausgabe der Gemeindepublikation und Informationsprospekte von der Gemeinde, Zugangsicherung zum Internet, der Umbau des Geländes des Kulturhauses und der Freilichtbühne, der Umbau und Ausbau der öffentlichen Sportplätze, Voraussetzungen sowohl für die Gewährung von Gesundheitsfürsorge wie auch für alle Arten von Unternehmen zu schaffen, die Unterstützung voller Ausnutzung von Industriebereichen, die Entwicklung der Dienstleistungen, der Ausbau von Ingenieurnetzen, der Umbau lokaler Verkehrswege und die Entwicklung des Radfahrnahverkehrs.

  Die Kultur und die Bündnisse

  Das Kulturleben und das gesellige Leben der Gemeinde ist sehr regsam. Zu den bedeutendsten kulturellen Aktivitäten gehören die folklorischen Bezirksfeierlichkeiten, die jährlich stattfinden, und bei denen sich Folkloregruppen und auch Folklorefans aus der gesamter Gegend treffen. Oft nehmen auch ausländische Folkloregruppen daran teil. Es werden Begleitungsveranstaltungen organisiert, wie die Ausstellungen von Zeitfotografien und die Ausstellungen traditioneller Klöppelspitze, die mit der Demonstration der Klöppelarbeit verbunden wird. In der Gemeinde wirken einige Folkloregruppen, was von der Beliebtheit der alten Musik- und Tanztraditionen zeugt: die Folkloregruppe LUSK, FG Krakovanka, FG Krakovienka, der folklorische Kinderchor Krakovanèek. Außerdem hat Krakovany einen folklorischen Nachwuchs unter den Schülern in der Grundschule und im Kindergarten, wo sie in den Folklorezirkeln in guten Händen erfahrener Fachleute sind. Das Angebot an kulturellen Aktivitäten für die Bürger ist sehr reichhaltig. Die einzelnen Veranstaltungen werden von der Gemeinde, der Grundschule, dem Kindergarten oder von den Interessenvereinen der Gemeinde organisiert.

  Unsere Folkmusik Demos (mp3):   01  02  03  04  05  06  07  08  09  10  11  12

 Die Bewohner haben die Möglichkeit während des Jahres diese traditionellen Veranstaltungen zu besuchen: den Valentinsball, den Maskenball, das Feiern des Muter- und Vatertages (es wird vorwiegend von Kindern aus dem Kindergarten und aus  der Grundschule vorbereitet), das folklorische Festival, Kirchenweihefeste, Katharinafeier, Weihnachts- und Osternmärkte, Weihnachtsabend für die Rentner. Die jungen Leute können neben diesen Veranstaltungen auch die Discos besuchen,  die schon eine langjährige Tradition genießen. Die Ausgabe der Quartalsschrift „die Stimme von Krakovany“, die auch  in elektronischer Form auf der Webseite der Gemeinde www.krakovany.sk zur Verfügung steht, zeigt die Stufe der Kultur und Informiertheit.

 Die Gemeinde lebt nicht nur durch ihre Folklore. Es werden vom römisch-katholischen Pfarramt in Krakovany im Rahmen der Pfarrei, der auch die Gemeinden Trebatice und Ostrov zugehören, verschiedene Kulturveranstaltungen organisiert. Aus den Wichtigsten erwähnen wir das jährliche Jugendtreffen vom Piestanyer Dekanat im Freilichtkino des Kulturhauses in Krakovany, wo junge Gläubige in Anwesenheit von Sängern und Animatoren zusammentreten. Im letzten Jahr nahm an dieser Veranstaltung auch der Botschafter des Päpstlichen Stuhles in der Slowakei, J.E. der Nuntius Henryk Nowacki, der die heilige Messe zelebrierte, teil. Einer reichhaltigen Tätigkeit kann sich der mitgliedstärkste Gemeindebund rühmen – die Ortsgruppe des Slowakischen Roten Kreuzes ( im folgenden OgSRK).  Zu den wichtigsten jährlichen Aktivitäten gehören der Osterglockentag (2.April),  an dem die Osterglocken von Mitgliedern der Krebsliga symbolisch verkauft werden, wobei der Ertrag für den Kamf gegen diese tödliche Krankheit verwendet wird, verschiedene Veranstaltungen für die Kinder (der Erste-Hilfe-Kursus, Lagefeuer, Ausflüge, Drachenfliegen), Lehrvorträge, die Ausstellung „der Herbstgarten“, für die Mitglieder die Sommerurlaube an der See, Besuche der älteren Mitbürger im Rahmen des Monats des Ehrens der Älteren, Adventveranstaltungen, der sogenannte „Weihnachtsblutstropfen“ (eine kollektive Blutspende), Zusammensitzen mit den Blutspendern u.ä..  

      In der Gemeinde wickeln ihre Tätgkeit auch die Jäger (der Jagdverein Králik), die Feuerwehrleute (Feuerwehrkorps Krakovany), der Ortsverband des Slowakischen Züchtervereines, die Ortsorganisation des Slowakischen Bienenzüchtervereins, die Ortsorganisation des Vereines der Bienenzüchter der Slowakei, der Judendklub, der Klub der Christenjugend, der Klöppeleiklub und die Sängergruppe Krakovany ab.

   Sport

  Das Leben in der Gemeinde ist mit Sportveranstaltungen, vor allem mit Fußball, eng       verbunden. Sehr aktiv ist hier die Sportgemeinschaft Družstevník Krakovany.  Unter ihrem Logo wurde die Gemeinde von Fußballspielern der A-Mannschaftsgruppe  der Jugend und Schüler repräsentiert, die sehr gute Ergebnisse erreichten.  Die A-Manschaftsgruppe nimmt im Spieljahr 2005/2006 an der 5. Liga teil.

       Sport in Krakovany, das ist nicht nur Fußball sondern auch die 5. Tischtennis-Liga, deren Niveau sehr hoch ist. Der Tischtennisklub der Gemeinde ist in der 5.Liga seit einigen Jahren der Meister. Zum Trainieren und zu Turnieren werden die Räume des Kulturhauses benutzt. Den jungen Leuten steht ein Fitnessraum zur Verfügung, der ein Bestandteil des Jugendklubs ist und sich im Gemeindezentrum befindet.  Das aus einem Ziegelbrechsand neugebaute Tennisplatzgelände bietet eine Möglichkeit  für alle, die Interesse haben auf einer guten Oberfläche Tennis zu spielen.

      Zu den Sporterreignissen des Jahres gehört ohne Zweifel die Organisation des Waagtalmarathonlaufes, woran die Gemeinde aktiv teilnimmt. Die Laufstrecke führt durch die Gemeinde, mit einem Wendepunkt am St.- Nikolausplatz. Die Rennveranstaltung hat eine große Tradition, im Jahr 2005 wurde der 43. Jahrgang mit ausländischer Teinahme organisiert.

Krakovany Heute

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